Pigmente, Partikel und Beschichtungen

Zur photokatalytisch wirksamen Ausstattung von Oberflächen, Beschichtungen und Schichtmaterialien ist die Kenntnis der photokatalytischen Aktiviät der Photokatalysatoren selbst, wie z. B. Pigmenten und deren Wirkung, wenn sie in Beschichtungen eingebunden sind, von großer technischer Bedeutung.

Dies geschieht am Fraunhofer IPA durch Untersuchungen der photokatalytischen Aktivität durch Abbau von Modellsubstanzen unter Messung der zeitlichen Änderung der Stoffkonzentrationen (kinetische Abbaustudien). Als Modellsubstanzen dienen organische Verbindungen, z. B. Isopropanol, oder Schadgase, z. B. NOx.

Bei organischen Beschichtungen ist es darüber hinaus von hoher Bedeutung, den Selbstabbau der Beschichtung durch die photokatalytisch aktiven Pigmente zu kennen und zu steuern. Dazu stehen am Fraunhofer IPA verschiedene Methoden zur Beurteilung der Langzeit- und Bewitterungsbeständigkeit zur Verfügung. Darüber hinaus können alle im Lackbereich gängigen Prüfungen zur mechanischen, chemischen und optischen Charakterisierung auch auf photokatalytisch aktive Oberflächen angewandt werden.

Das Know-How auf dem Gebiet der Pigment- und Lackentwicklung wird auch gezielt zur Steuerung der photokatalytischen Aktivität von Pigmenten und Beschichtungen angewandt.

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Webseiten des Fraunhofer IPA.